Wissenschaftspreis 2017 geht nach Aalen

Ausgezeichnet: Masterarbeit zur Myopie-Forschung

Bereits seit 1990 fördert Rupp + Hubrach mit seinem Wissenschaftspreis den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Geehrt werden alljährlich herausragende Forschungsarbeiten von Absolventen augenoptischer Studiengänge.

In diesem Jahr ging der Preis an Sandra Wagner von der Hochschule Aalen. Ihre Masterarbeit trägt den Titel "Reducing the lag of accommodation by auditory biofeedback: A pilot study.“ und wurde inzwischen als englischsprachige Peer-Review-Publikation in der Zeitschrift „Vision Research“ (Elsevier) veröffentlicht.

In seiner Laudatio hob r+h Geschäftsführer Ralf Thiehofe die besondere Bedeutung dieser Abschlussarbeit hervor: "Die Untersuchungen von Sandra Wagner haben gezeigt, dass die Akkommodationsgenauigkeit bei einigen jungen myopen Probanden durch Verwendung von auditorischem Biofeedback in verschiedenen Objektabständen trainiert werden kann. Das Training dieser könnte dem zufolge eine effektive, nicht-invasive Methode sein, um Myopieprogression zu mindern."

Im Bild oben: Preisträgerin Sandra Wagner (2.v.r.) im Kreise der Laudatoren Rektor Gerhard Schneider, Ulrike Paffrath, die Wagners Arbeit betreut hatte und Ralf Thiehofe, Geschäftsführer Rupp + Hubrach Optik GmbH (Foto: r+h/ Stefanie Schuldt)

Die Preisträger

2016
Philipp HeßlerM. Sc. - Jena
Evaluierung einer für mesopische Lichtverhältnisse ausgelegten Korrektion hinsichtlich einer Steigerung der Sehqualität

 

2015
Julia Löwen, M. Sc. - Berlin
Multifokale Elektrophysiologie bei Makuladegeneration mit Zentralskotom

2014
Markus Leicht, M. Sc. - Jena
Humane Faktoren der visuellen Verarbeitung von stereoskopischen und holographischen 3D-Technologien.


Sonderpreis 2014
 Stefanie Arendt, B.Sc. & Linda Hantsch, B. Sc. - Berlin 
Amblyopie-Screening bei Kindern im Vorschulalter


2013
 
Sabrina Kramm, B. Sc. und Vera Plöger, B. Sc.
Korrelation zwischen peripapillärer Aderhautdichte und Glaukom,
Beuth Hochschule Berlin

 

alle Preisträger 1990-2016